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Medieninformation, 20. Juli 2010

Geizhals-Warenkorb: Elektronikpreise purzeln im zweiten Quartal

Preise für Camcorder, Multimediaplayer und Blu-ray-Player auf Talfahrt – Günstige Smartphones erobern den Markt

Nicht nur Lebensmittel, Bekleidung und Autos wurden in den vergangenen Monaten billiger. Jetzt purzeln auch die Elektronikpreise. Dies geht aus der aktuellen Warenkorb-Analyse der österreichischen Preisvergleichsplattform Geizhals.at für das zweite Quartal 2010 hervor. Verzeichnete der Geizhals-Warenkorb bestehend aus den zehn gängigsten auf der Plattform gelisteten Produktgruppen aus IT, Unterhaltungs- und Haushaltselektronik seit Jahresbeginn stagnierende bzw. zuletzt sogar steigende Tendenz, gibt es seit Mai wieder einen klaren Abwärtstrend. Insgesamt kostete der Geizhals-Warenkorb per 31. Juli 2010 3731 Euro, das sind um sechs Prozent weniger als im Quartal davor.

Besonders Camcorder mit einem Minus von 27%, Multimediaplayer mit minus 14,2% und Blu-ray-Player mit minus 13,1% sind im zweiten Quartal dieses Jahres wesentlich günstiger zu haben als in den Monaten zuvor. Die Ursachen dafür: Nachdem im Frühjahr die Präsentation der neuesten Camcorder-Modelle für einen starken Preisanstieg gesorgt hat, erscheinen vorerst keine neuen Modelle oder Technologien - und damit sinken auch die Preise wieder.

Mit der wachsenden Konkurrenz durch Smartphones geben die Preise für Multimediaplayer nach. Nahezu jeder Handy-Hersteller bietet bereits spezielle Modelle für den Bereich Musik und Video an. Blu-ray-Player konnten durch den starken Preisrückgang der letzten Monate zu den Verkaufszahlen der DVD-Player aufschließen. Wesentlich mehr bezahlen müssen Konsumenten allerdings noch, wenn sie Filme in 3D sehen wollen. Die ersten 3D-Ready fähigen Blu-ray-Player sind noch deutlich teurer als Geräte, die nicht in der Lage sind, dreidimensionale Inhalte abzuspielen.
Mit dem Trend zum Smartphone verzeichnen Mobiltelefone einen Preisrückgang von 9,5%. Eine kürzlich von Integral unter den Geizhals-Nutzern durchgeführte Umfrage bestätigt die wachsende Beliebtheit der Smartphones. So haben sechs von zehn Befragten in den letzten Monaten ein Handy gekauft, 75% davon entschieden sich für ein Smartphone. Auch von den zwei Dritteln der Geizhals-Nutzer, die den Kauf eines neuen Handys planen, wollen 90% zum Smartphone greifen. Mit der wachsenden Nachfrage bringen die Hersteller vermehrt Geräte mit reduzierten Features auf den Markt, die deutlich günstiger angeboten werden können.
Tiefer in die Tasche greifen müssen Konsumenten weiterhin für Monitore. Durchschnittlich kosten die Geräte um 5,2% mehr als noch im ersten Quartal 2010. Besonders höherpreisige LED-Monitore setzen sich vermehrt am Markt durch. Neben Monitoren sind auch Espressomaschinen (8,8%), Fernseher (3,7%) und Grafikkarten (1,1%) im Preis gestiegen.



Was die Sommermonate betrifft, rechnen die Geizhals-Experten mit einem stabilen Preisniveau. Eventuell wird der Geizhals-Warenkorb im dritten Quartal sogar noch etwas günstiger.


Über Geizhals.at:

Geizhals zählt zu den größten Preisvergleichsplattformen im deutschsprachigen Raum. Durchschnittlich verzeichnet die Plattform laut Österreichischer Webanalyse (ÖWA) rund zwei Millionen Unique Clients im