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Medieninformation, 19. Oktober 2010

Geizhals-Warenkorb: Elektronikpreise gehen weiter zurück

Fernseher und Mobiltelefone im dritten Quartal markant günstiger

Eine Preissenkung von insgesamt 1,69 Prozent verzeichnete der Geizhals-Warenkorb, die Analyse der zehn gängigsten auf der österreichischen Preisvergleichsplattform gelisteten Produktgruppen aus IT, Unterhaltungs,- und Haushaltselektronik, im dritten Quartal. Hat der Gesamtwert des Warenkorbes Ende Juni noch 3.731 Euro betragen, ist er mit Stichtag 30. September auf 3.668 Euro gesunken. Nachdem die Elektronikpreise bereits im zweiten Quartal 2010 gepurzelt sind, setzt sich der Trend nahtlos fort. Den größten Preisverfall gab es bei den Grafikkarten, die um 32,3 Prozent günstiger geworden sind. Unmittelbar dahinter im Ranking notieren die Fernsehgeräte mit einem Minus von 14,8 Prozent und die Mobiltelefone ohne Vertrag mit minus 10,1 Prozent. Bei Camcordern dagegen wird ein Plus von 24,4 Prozent, bei Digicams um sieben Prozent verzeichnet.

Der Preisrückgang von fast 15 Prozent bei den Fernsehern ist insbesondere auf den rasanten Technologiewandel zurückzuführen. So ist ein LED-Fernseher inzwischen nahezu ähnlich günstig zu haben wie ein Gerät ohne LED-Ausstattung. Freuen dürfen sich die Konsumenten auch über die Preise bei Mobiltelefonen ohne Vertrag, deren Preisrückgang sich ebenfalls im zweistelligen Prozentbereich bewegt. Die High-End-Modelle wurden zwar nicht markant günstiger, allerdings gibt es eine stark steigende Zahl von Einsteigermodellen mit reduzierten Features, welche deutlich kostengünstiger angeboten werden.

Der massive Preisverfall von über 30 Prozent bei den Grafikkarten ist auf die verschärfte Konkurrenz zwischen den Radeon- und GTX-Modellen zurückzuführen. Mit der Markteinführung neuer Radeon Modelle, die für November erwartet wird, kann sich die Kostensituation allerdings wieder ändern.

Im Aufwärtstrend befinden sich dagegen die Preise von Camcordern und Digicams, die im dritten Quartal mit einem Plus von über 24 beziehungsweise sieben Prozent zu Buche schlagen. Laut Geizhals-Experten zeichnet dafür in erster Linie die Photokina, Leitmesse für Photo und Imaging, verantwortlich: Die dort präsentierten neuen Modelle haben bereits Eingang in die Geizhals-Statistik gefunden und damit den Preisschub mit ausgelöst. Sobald die Produkte im Handel in größerer Anzahl erhältlich sind, werden hier Preissenkungen erwartet.

Bei den Multimediaplayern haben die Preise ebenfalls kräftig nach oben ausgeschlagen: Das neueste Gadget für Musikliebhaber, Apples iPod-Touch in der vierten Generation, hat dafür gesorgt. Außerdem fallen vermehrt Tablet-Modelle in diese Kategorie, die vergleichsweise teurer sind.

Bei den Notebooks hat es mit einem Preisanstieg von 3,3 Prozent keine nennenswerte Veränderung gegeben. Die Lage könnte sich allerdings mit der im Oktober eingeführten Urheberrechtsabgabe ändern.

Die restlichen Produkte im Geizhals-Warenkorb haben aktuell keine nennenswerten Veränderungen zu verzeichnen. Dem Trend der Vorjahre entsprechend wird für das Weihnachtsgeschäft im vierten Quartal nochmals ein Preisrückgang erwartet.




Über Geizhals.at:

Geizhals zählt zu den größten Preisvergleichsplattformen im deutschsprachigen Raum. Durchschnittlich verzeichnet die Plattform laut Österreichischer Webanalyse (ÖWA) rund zwei Millionen Unique Clients im Monat. Betreiber von Geizhals.at ist das im Jahr 2000 gegründete, österreichische Unternehmen Preisvergleich Internet Services AG mit Sitz in Wien.

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Grafik: OGS-Grafik/PictureDesk


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